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Don’t feed the troll

Kommentare sind schön, eine rege Interaktion mit Leserinnen und Lesern ist noch viel besser. Doch was tun, wenn man einen sogenannten “Troll” an der Backe hat?

Wer viel und gerne schreibt, bekommt früher oder später hysterische, gehässige und wirre Kommentare unter seinen Blog-Einträgen zu lesen.
Und dabei unterscheide ich durchaus zwischen sinnvollen Anregungen und auf Krawall gebürstete Posts. Die Stärke, eine andere Meinung, die sich mit der eigenen schneidet, stehen zu lassen, sollte man haben.

ABER — Ein respektvoller Austausch verschiedener Meinungen findet -meiner Meinung nach- immer seltener online statt.
Hass und Pöbeleien sind schon fast die Norm. Ich frage mich sehr oft: Wo bleibt die Kinderstube?

Wie geht man am besten damit um?

Gar nicht.

Ich habe für mich festgestellt, dass eine Reaktion in vielen Situationen unsägliche und unnötige “Trollerei” nur noch befeuert — es ist für meinen Seelenfrieden einfach besser, wenn ich mich erst gar nicht darauf einlasse.

Und das ist ja das Schöne: Es ist DEIN Blog, DEINE investierte Zeit und DEINE Entscheidung zu reagieren.

Mit zunehmenden Blog-Einträgen bekommt man auch ein dickes Fell und die Gelassenheit und innere Ruhe, wenn man auf Querulanten trifft, kommt von selbst.

Nichts ist für Trolle schlimmer, als mit Nichtbeachtung gestraft zu werden — wenn Du also einen ärgerlichen Kommentar unter Deinem Post siehst, halte Dich mit einer vorschnellen Reaktion zurück.
Lauf einmal um den Block oder schlafe eine Nacht drüber, ehe Du entscheidest, ob Dir Deine Nerven und Deine Zeit es wert sind, auf diesen Kommentar zu antworten oder ob Du den Kommentar sang- und klanglos in die Akte “Trolle” legen kannst.

Don’t feed the troll!

Dieser Post entstand als Beitrag zur Lillymade Blogparade #lillyparade Medium auf Deutsch

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